Die Wohlfühl-Suppe mit Linsen und Bohnenkraut
Zutaten für 4 Personen
| 400 g | Linsen |
| 1 | Zwiebel |
| 1 | Karotte |
| 4 | Knoblauchzehen |
| 1 TL | Paprikapulver edelsüß |
| 1 EL | Bohnenkraut |
| Salz | |
| 3 EL | neutrales Öl |
Zubereitung: ca. 45 Minuten
- Die Linsen gründlich unter fließendem Wasser waschen. In einen Topf (ich nehme meistens Schnellkochtopf) geben.
- Zwiebel und Karotte in kleine Würfel schneiden. Den Knoblauch fein hacken. Alles zu den Linsen geben.
- Die Mischung mit Salz und Paprikapulver würzen. Mit Wasser auffüllen, bis die Linsen etwa zwei Fingerbreit (ca. 2 cm) bedeckt sind.
- Die Kochzeit variiert je nach Linsensorte und Kochtopf. Kleinere Linsen brauchen meistens nicht so lange. Normalerweise habe ich braune/grüne, mittelgroße Linsen, die ich ca. 25 Min. im Schnellkochtopf koche
- Die fertige Suppe mit (bulgarischem) Bohnenkraut (Tschubritza) abschmecken.
Tipps:
Die Linsensuppe schmeckt am nächsten Tag fast noch besser, wenn sie richtig durchgezogen ist.
Dazu passt am besten ein Stück frisches (weißes) Brot, um den Rest der Suppe aufzutunken.
Wenn du es gerne etwas dicker magst, kannst du am Ende eine kleine Mehlschwitze machen. Oder verwende von vorneherein weniger Wasser.
Falls du ein Knoblauch-Fan bist, kannst du 4-5 ganze Knoblauchknollen (eher kleinere) in die Suppe reingeben. Ich würde sie davor nur etwas waschen. Nach dem Kochen ist der Knoblauch butterweich und kann aus der Schale „ausgesaugt“ werden.🧄
Interessantes:
Die Linsensuppe ist in Bulgarien ein echtes „Wohlfühlessen“ und wird oft in den kalten Wintermonaten gegessen. Besonders wichtig ist sie am Heiligen Abend (Badni Vecher), da sie zu den traditionellen fleischlosen Gerichten gehört, die an diesem Abend serviert werden.
Das Geheimnis des authentischen Geschmacks ist definitiv die Tschubritza (Bohnenkraut). Ohne dieses Gewürz wäre es einfach nur eine Linsensuppe, aber mit Tschubritza wird sie zur bulgarischen Leshta!
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